Mediation für interkulturelle Familien

Interkulturelle Themen und ihre Bedeutung sind in verschiedenen "settings" oder Kontexten denkbar. Häufig ist das Thema interkulturelle Kommunikation bei bi-nationalen Partnerschaften oder (Patchwork-) Familien.

Bei bi-nationalen Partnerschaften wird abgeklärt, ob - und wenn ja - inwieweit kulturelle Faktoren eine Rolle beim Konflikt spielen.

Wichtig können hier u.a. sein:

  • unterschiedliche Wertehaltungen ( z.b. bezüglich familärer Bindungen oder Hierarchien)
  • soziale Gewohnheiten ( Ordnung, Zeit u.ä.)
  • Grundannahmen zu sozialen Rollen (Mann, Frau, Verwandtschaft, Alter)
  • Normen und Regeln (wer oder was verdient Respekt, Autorität, Loyalität)
  • Konfliktverhalten (z.B.Vermeidung von offener Konfrontation)

Wichtig ist vor allem ein bewusstes und vorsichtiges Umgehen mit dem Thema Kultur und kulturelle Gewohnheiten/Eigenheiten. So wird gemeinsam mit den Parteien erarbeitet, wo und in welchen Bereichen eventuelle kulturelle Faktoren/Ursachen eines Konfliktes liegen könnten und wie damit gut umgegangen werden kann.

Selbstverständlich basiert dieser Zugang auf einem prinzipiellen Respekt vor ausnahmslos allen Kulturen und Nationalitäten.

mehr siehe Angebot Mediation > privates Umfeld