Mediation in interkulturellen Teams

Bei internationalen Geschäftsbeziehungen ist eine der zentralen Fragen, welche Aspekte interkulturelle Ursachen haben könnten.

  • Wertehaltungen: z.B. bezüglich Zeit, Hierarchien, Macht, Leistung oder Zielorientierung
  • non-verbale Kommunikation: Körpersprache, Augenkontakt, Bedeutung länderspezifischer Begrüßungsformen (Hand shake, Verbeugung, Visitkartenaustausch etc.)
  • Stellenwert persönlicher Beziehungen, z.B. als Grundlage für den erfolgreichen Abschluss von Geschäften
  • verbale Kommunikation (direktes feed back vs "versteckter Botschaften" etc)
  • Konfliktverhalten (z.B. Vermeidung offener Konflikte vs. "offene" Austragung)

Die Sensibilisierung auf das Thema interkulturelle Kommunikation ermöglicht ein bewusstes Vorgehen und ein Herausfiltern der "Kommunikationsknoten". So ergibt sich ein schnellerer Zugang zu mehr gegenseitigem Verständnis und entsprechenden Lösungsmöglichkeiten.

Dies ist bei internationalen Teams, wo Management und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Herkunftsländern stammen, ein oft unterschätzter Faktor. Sogar innerhalb Europas gibt es beachtenswerte Unterschiede, umso mehr wenn es um Überseekooperationen und Auslandseinsätze (ob für Unternehmen oder NGOs) geht.

In folgenden Bereichen kann interkulturelle Mediation bzw. interkulturelle Kommunikation relevant werden:

  • Kooperation innerhalb multinationaler Teams
  • Kooperation zwischen Abteilungen
  • Kooperation zwischen Führungsebene und MitarbeiterInnen/Abteilungen
  • Kooperation zwischen Länderbüros/Ländervertretungen
  • Team- und Strategieentwicklung für multinationale Konzerne oder NGOs

Mediation und interkulturelles Know-How können helfen, die Zusammenhänge zwischen kulturellen und allgemeinen Aspekten der Kommunikation herauszukristallisieren. Dadurch kann der Mehrwert vielfältiger Teams erarbeitet und gesteigert werden.